Fotodrucker Test – Fotos schnell und einfach zu Hause drucken

FotodruckerMit einem Fotodrucker drucken Sie in Zukunft ihre Fotos selbst – schnell, einfach und in Fotolaborqualität. Viele Menschen können sich noch an die Zeit erinnern, als man seine Fotos zum Entwickeln abgab und dann aufgeregt wartete, bis man sie wieder abholen konnte. Danach klebte man sie liebevoll in ein Fotoalbum, hängte sie an den Kühlschrank oder stellte sie im Bilderrahmen auf den Schreibtisch.

Die meisten Leute sparen sich heute den Gang zum Fotolabor. Die Fotos landen als Datei in einem Ordner auf dem PC oder Laptop. Wenn ein richtiges Fotoalbum durchzublättern vermisst wird oder der Kühlschrank und Schreibtisch einfach zu trostlos sind, dann kann man sofort die Lieblingsfotos doch ganz einfach von zu Hause abdrucken – direkt von Smartphone, Laptop, Tablet-PC oder kompatiblen Digitalkameras.

Dafür stehen eine Vielzahl von mobilen Fotodruckern und Multifunktionsgeräten zur Verfügung. Doch wie soll man sich bei der großen Auswahl an Geräten für das richtige entscheiden? Hier ist ein Überblick über das Angebot, sodass man den Leistungsumfang der verschiedenen Geräte vergleichen kann.

Kabellos drucken ist Standard

Eines gehört in jedem Fall der Vergangenheit an: Kabelgewirr. Die Zeiten, in denen Datenträger und Drucker umständlich mit Kabeln verbunden werden mussten, sind endgültig vorbei. Dank WLAN druckt man heute kabellos von sämtlichen mobilen Geräten, Laptops und kompatiblen Kameras. Viele Drucker verfügen zudem über eine AirPrint-Unterstützung für Apple-Geräte. Aber auch Speicherkarten und USB-Sticks sind noch nicht aus der Mode. Daher sollte ein guter Fotoprinter auch über einen SD-Karten-Slot und einen USB-Anschluss verfügen.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Bevor man sich für einen Fotodrucker entscheidet, sollte man sich vor allem fragen, wie dieser zum Einsatz kommen soll. Wer einfach nur gelegentlich zu Hause ein paar Fotos damit ausdrucken möchte, der kann auf die Scan- und Kopierfunktion vieler Multifunktionsdrucker verzichten. Soll das Gerät im Büro zum Einsatz kommen, dann könnten genau diese Funktionen sowie das Drucken von Dokumenten sehr nützlich sein. Einige Geräte verfügen zudem über spezielle Funktionen zum Drucken von Passbildern und Bewerbungsfotos. Andere eignen sich zum Bedrucken von CDs, DVDs und Blu-ray Discs. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und ein Blick in die Produktbeschreibung ist oftmals sehr hilfreich.

Druckverfahren: Tintenstrahl- vs. Thermosublimationsverfahren

Fotos druckenDie meisten auf dem Markt erhältlichen Farbdrucker sind entweder Tintenstrahl- oder Thermodrucker. Beide Druckverfahren liefern sehr gute Druckergebnisse. Dennoch gibt es ein paar Merkmale, die für das eine oder andere Verfahren sprechen.

Mit Tintenstrahldruckern lassen sich verschiedene, unterschiedlich teure Papiersorten bedrucken. Das hat den Vorteil, dass auch günstiges Kopierpapier verwendet werden kann. Allerdings sind die Fotodrucke nässeempfindlich und nicht wischfest. Die meisten Tintenstrahldrucker verfügen zudem über gemeinsame Tintentanks für alle Farben. Das hat den Nachteil, dass die Patrone entsorgt werden muss, sobald eine Farbe alle ist.

Bei Thermo Fotodruckern wird die Farbe im Thermosublimationsverfahren mit Hilfe heißer Nadeln auf das Papier aufgetragen – jede Farbe einzeln. Die Fotodrucke sind dadurch griff- und feuchtefest. Meistens werden sie anschließend noch mit einer Spezialbeschichtung versehen, so dass sie vor Spritzer, Fingerabdrücken und Schmutz geschützt sind. Da hierfür meist spezielles Papier nötig ist, sind die Druckkosten etwas höher. Vorschaudrucke auf billigem Papier sind nicht möglich. Allerdings liefert das Thermosublimationsverfahren eine beeindruckende Farbtiefe und Farbabstufung, ganz zu schweigen von der Langlebigkeit der Fotos.

Fotodrucker Funktionen

Welcher Drucker letztendlich der Beste ist, hängt auch von den gewünschten Funktionen und dem Lieferumfang ab. Bei den meisten Geräten kann man durch beidseitigen Druck (Duplex-Verfahren) Papier sparen. Energie sparen lässt sich zudem, wenn sich der Drucker automatisch an- und abschaltet. Manche Geräte wachen selbst aus dem Schlafmodus aus, sobald ein Druckauftrag versendet wird. Das Papierfach öffnet sich dann zum Teil von selbst oder fährt sogar automatisch aus.

Frauen mit FotoalbumInformieren sollte man sich auch über die Anzahl und Position der Papierfächer. Nicht alle Geräte verfügen beispielsweise über einen vertikalen Papiereinzug an der Rückseite. Dafür bieten einige Fotodrucker mehrere Papierfächer für verschiedene Formate, z. B. A4 oder 15 x 10 cm Fotodruck.

Weitere Kriterien für den Kauf können die Druckgeschwindigkeit, die Druckauflösung oder die Lautstärke sein. Da die Hersteller hier meist optimale Ergebnisse versprechen, lohnt sich ein Blick in die vorhandenen Kundenrezensionen.

Was man sonst noch vor dem Kauf eines Fotodruckers beachten sollte

Neben den bisher genannten Kriterien, können auch der Lieferumfang und die Folgekosten für die Kaufentscheidung wichtig sein. Nicht alle Geräte kommen inklusive Farbpatronen oder einer Testpackung Papier. Die Folgekosten mancher Geräte sind sehr hoch, insbesondere wenn man nur Originalpatronen und teures Fotopapier verwenden kann. Hier sollte man abwägen, wie viel einem das Drucken der Fotos tatsächlich wirklich wert ist. Wer nur Dokumente drucken möchte, muss das nicht unbedingt auf einem teuren Fotodrucker tun.

Sind alle wichtigen Zubehörteile im Lieferumfang inbegriffen? Bei manchen Geräten kann oder muss man zusätzlich einen USB-Ministecker oder einen Akku erwerben. Bei anderen Druckern können die Tintentanks durch XL-Tinten ausgetauscht werden. Oftmals ist dieses separate Zubehör jedoch nicht im Lieferumfang enthalten und bedeutet daher eine zusätzliche Investition.

Verfügt der Drucker über ein eigenes Softwareprogramm zum Auswählen oder Bearbeiten von Fotos? Bei guten Fotodruckern kann man die Fotos mit dieser Software nachträglich bearbeiten, wie z. B. Verändern von Kontrast und Helligkeit, Rote-Augen-Korrektur oder Glätten der Haut. Ein nettes Feature ist auch die automatische Gesichtserkennung, mit deren Hilfe der Drucker automatisch nach Fotos sucht und diese auf dem LCD-Touchdisplay anzeigt.

Zu guter Letzt sollte man sich über die Kompatibilität des Druckers informieren. Es gibt nach wie vor Geräte auf dem Markt, die nicht mit Windows 8 kompatibel sind. Wer zu Hause oder im Büro darauf Wert legt, immer mit dem aktuellsten Betriebssystem zu arbeiten, der sollte vor dem Kauf eines Fotodruckers unbedingt sicherstellen, dass dieser mit dem System kompatibel ist.

Fazit

Kinder mit Grosseltern und FotoalbumEgal ob mobiler Fotodrucker, Multifunktionsdrucker oder Profi Fotodrucker, die Auswahl an Druckern für Fotos ist riesig und die Entscheidung für das richtige Modell nicht immer leicht. Als Entscheidungskriterien können der Leistungs- und Funktionsumfang, das Druckverfahren oder der Preis dienen.

Beim Preis sollte man jedoch nicht nur die Anschaffungskosten, sondern insbesondere die Folgekosten berücksichtigen. Verbrauchsmaterial für Fotodrucker ist nicht billig! Wird ein Gerät gesucht, das auch drucken und kopieren kann? Dann soll man sich für einen Drucker mit Scanner entscheiden. Gibt es zu Hause nicht viel Platz? Dann gibt es vielleicht einen besonders kompakten Mini Fotodrucker, der genau richtig ist für Sie.

In jedem Fall wird Ihnen Ihr neuer Fotodrucker einen wichtigen Wunsch erfüllen: endlich mal wieder ein schönes Urlaubsfoto in der Hand zu halten oder den Kühlschrank mit den Fotos der Freunde, Kinder oder Enkel zu schmücken.